Eine Entdeckungsreise der etwas anderen Art erleben Besucher im Deutschen Meeresmuseum Stralsund. In den Innenr├Ąumen eines wundersch├Ânen Backsteinbaus aus dem 13. Jahrhundert befindet sich der ebenfalls als Deutsches Meeresmuseum bekannte Anziehungspunkt.

In dem ehemaligen Kloster leben heute Tausende von Fischen

In der Vergangenheit diente dieser Prachtbau als Kloster. Doch seit 1951 zieht das hier befindliche Meeresmuseum die Besucher magisch an und informiert in einer hochinteressanten Dauerausstellung ├╝ber den Lebensraum Meer, seine Bedeutung f├╝r die Tiere und den Menschen sowie die Meeresforschung. Eines der Aush├Ąngeschilder dieses Museums ist zweifelsohne das Skelett eines gestrandeten Wals, das nahezu den gesamten Chor der damaligen Kirche einnimmt. Doch auch Exponate wie der Fischkutter Adolf Reichwein und die in Originalgr├Â├če erhaltene Lederschildkr├Âte verwandeln das Deutsche Meeresmuseum in eine wahre Fundgrube f├╝r Natur- und Tierliebhaber.

Haie hautnah erleben

Eine besondere Anziehungskraft ├╝ben die Aquarien des Museums aus. Unvergesslich ist der Anblick der Haie, wenn diese vor den eigenen Augen ihre Beute fressen. Und auch kunterbunte Korallenfische, beinahe zerbrechlich wirkende Seepferde oder Angst einfl├Â├čende Schwarzspitzenhaie ziehen in den insgesamt 37 Aquarien ihre Bahnen. W├Ąhrend die Besucher die Meeresbewohner in einigen Aquarien schon fast hautnah f├╝hlen k├Ânnen, sollten die G├Ąste anderen Aquarien besser nicht zu nahe kommen. Denn auch giftige Meeresbewohner sind im Deutschen Meeresmuseum vertreten ÔÇô denn nur auf den ersten Blick wirken der Steinfisch oder der Rotfeuerfisch harmlos! Was zahlreiche Besucher des Museums besonders begeistert, ist der Anblick der Meeresschildkr├Âten. Seit 2004 sind die Meeresriesen in Stralsund zu Hause und leben in einem Aquarium, das mit unglaublichen 350.000 Litern an Wasser gef├╝llt ist. Das gr├Â├čte dieser bed├Ąchtigen Tiere ist sogar etwa 100 Kilogramm schwer. Der Nachwuchs, f├╝r dessen Brut in dem Museum extra ein Sandstrand eingerichtet wurde, ist nat├╝rlich wesentlich leichter.

Das neueste Aush├Ąngeschild: Das Ozeaneum

Neben den drei weiteren Standorten des Deutschen Meeresmuseums, die sich am Leuchtturm Dar├čer Ort oder auch auf der Insel D├Ąnholm befinden, begeistert das Ozeaneum seit 2008 als j├╝ngste Erweiterung. Dieser sich nahtlos an das Deutsche Meeresmuseum Stralsund anschlie├čende Neubau beherbergt rund 7.000 Tiere der n├Ârdlichen Meere. Das gr├Â├čte Aquarium dieses Ozeaneums umfasst nahezu 2,6 Millionen Liter Wasser. Damit das Schwarmfischbecken dem Druck dieser Wassermassen gerecht wird, verf├╝gt diese Anlage ├╝ber 30 Zentimeter starke Acrylscheiben. Hunderte von Makrelen, aber auch Sandtigerhaie oder Ammenhaie tummeln sich in dem Becken. Ein weiterer H├Âhepunkt ist eine gr├Â├čere Gruppe an Pinguinen, die auf dem Dach des Ozeaneums in luftiger H├Âhe lebt.

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